BitShares Investition erwecken

Tl;dr - Überlassen Sie ihr BitShares Investment nicht dem Zufall! Wählen Sie selbst regelmäßig für Änderungen und neue Features oder ernennen Sie einen Proxy-Voter der dass für Sie übernimmt.

"Der Erwerb hier vorgestellter Vermögensanlagen ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Vermögens führen. In Aussicht gestellte Erträge sind nicht gewährleistet und können niedriger ausfallen."

BitShares ist eine weltweit agierende, autonome Organisation, die vollständig durch ihre Mitglieder (Anteilseigner) verwaltet wird. Anstelle einer klassischen Führungsriege gibt es in BitShares ein gewähltes Komitee und die sogenannten Witnesses (siehe DPOS). Alle Organisationsparameter die auf der Blockchain gespeichert werden, müssen vom Komitee beschlossen werden. Das gilt vor allem für die Gebührenstruktur, Blockgrößen, Anzahl der Komitee und Witness Posten und vor allem neue Features.

Diese vollständige Parametrierbarkeit aller vitalen Funktionen bietet eine bisher nie dagewesene Flexibilität einer DAO. Wer ein wenig die Historie von Bitcoin verfolgt hat wird mir sicher zustimmen, dass vor allem die Blocksize Debatte so in BitShares nie notwendig wäre. Um in Bitcoin auch nur einen einzigen der statischen Parameter ändern zu können ist eine 51 prozentige Zustimmung aller Block produzierenden Mitglieder notwendig.

In Bitcoin werden alle Entscheidungen durch Rechenleistung getroffen.

BitShares bietet hier einen anderen Ansatz, der sich eher an dem eines Aktienunternehmens orientiert, um Entscheidungen treffen zu können. Das BitShares Komitee (gewählt durch die Anteilseigner) kann sog. Proposals erstellen, also Vorschläge machen die Änderungen bzw. Verbessungen enthalten. Anteilseigner (Besitzer von BTS Token) können "jederzeit" wählen ob sie für oder gegen ein bestimmtes Komitee-Mitglied sind. Ausschlaggebend für das Stimmgewicht ist dabei die Anzahl der BTS Token die im Besitz des Wählers sind. Desto mehr Stimmen ein Komitee-Mitglied hat desto größer sein Einfluss auf Entscheidungen. Eine Änderung tritt in Kraft wenn 50%+1 Komitee-Stimmen für oder gegen die Änderung sind.

Cryptofresh - BitShares Wahlübersicht
Cryptofresh - BitShares Wahlübersicht

Zusätzlich zu den Änderungsparametern gibt es noch sogenannte Worker Proposals. Diese Worker dienen primär dazu externe Dienstleistungen aus dem Reservefond zu finanzieren. Ein Komitee Mitglied erstellt auch hierzu ein Proposal und die BTS Tokenbesitzer können dann direkt über die angebotenen Dienstleistungen abstimmen. #paidbyprotocol

Die Komplexität der Blockchain-Parameter macht es oft für die Anteilseigner schwierig abschätzen zu können, welche Auswirkungen eine Änderung haben könnte. Bereits heute ist es schwer stehts auf dem Laufenden zu bleiben. Mit zunehmender Popularität und Vereinfachung der Verwaltungsmöglichkeiten werden die Proposals stark zunehmen und es wird in Zukunft immer zeitaufwändiger seiner Pflicht als Wähler nachzukommen.

Die Lösung an dieser Stelle sind sogenannte Proxy-Voter (Vertreterstimme), Mitglieder denen man sein Stimmgewicht anvertraut und die für einen die schwierige Aufgabe übernehmen alle Proposals im Auge zu behalten und darüber abzustimmen.

Wie wichtig es ist zu Wählen, kann man gar nicht oft genug erwähnen.

Anders als eine Bundestags- oder Vorstandswahl, in der ich vermeintlich keine Änderung bewirken kann, weil die Nachfolger evtl. nichts verändern werden, nehme ich in BitShares direkt Einfluss darauf, welche Parameter geändert werden, welche neuen Features hinzukommen und welche Dienstleistung für BitShares vergütet werden.

Das es diese Flexibilität einer Blockchain gibt ist eine große Chance. Jedoch kann eine Große Anzahl Nichtwähler das System auch gefährden, denn große Stakeholder wie Wechselbörsen können ggf. Parameter ändern oder sich selbst als Dienstleister wählen und damit auch negativen Einfluss auf BitShares und damit unser aller Investment nehmen.

Wenn Sie Besitzer von BTS Token sind sollten sie sich gut überlegen, ob sie ihr Investment dem Zufall überlassen, indem Sie ihr Stimmgewicht ignorieren oder ob Sie BitShares aktiv unterstützen, in dem Sie Ihr Investment erwecken und selbst wählen oder einen Proxy-Voter benennen.

Bei Fragen einfach fragen.

Der Herausgeber (Tim Wolf), Autoren oder nahestehende Dritte können Positionen in den analysierten und an dieser Stelle vorgestellten Anlagen eingegangen sein. Die Informationen, die Ihnen hier zur Verfügung gestellt werden, stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsaufforderung von Finanzinstrumenten oder Rechnungseinheiten jeglicher Art dar, sondern dienen lediglich zur allgemeinen Information. Alle Angaben werden sorgfältig recherchiert und stammen aus seriösen und vertrauenswürdigen Quellen. Haftung für die Richtigkeit der Angaben kann allerdings nicht übernommen werden. Es wird darauf hingewiesen, daß Geschäfte mit sogenannten Kryptowährungen und anderen Anlagen und Finanzinstrumenten mit erheblichen Verlustrisiken verbunden sind, die zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen können. Es ist ratsam, sich vor Anlageentscheidungen bei Ihrem Finanzberater über diese Risiken zu informieren. Veröffentlichte Empfehlungen dienen nur zu Ihrer persönlichen Information und stellen keine Aufforderung zum Handel oder Kauf dar. Voraussagen über zukünftige Kursentwicklungen stellen lediglich Meinungen dar und sind daher keine Garantie, daß sich diese Ereignisse und möglichen Gewinne tatsächlich einstellen werden! Jegliche Haftung für Verluste, die aus der Befolgung der vorgestellten Signale entstehen, wird ausdrücklich ausgeschlossen. Positive Ergebnisse aus der Vergangenheit können niemals Verluste in der Zukunft ausschließen und sind daher unter keinen Umständen als Gewinnversprechen zu verstehen.

Sämtliche BitShares Projekte sind sowohl softwareseitig als auch markttechnisch als Experimente zu sehen, die sich in den kommenden Jahren erst noch bewähren müssen. Sie werden unabhängig durch Dritte entwickelt und die Betreiber und Autoren von BTSwolf.com sind nicht verantwortlich für die Inhalte und Funktionen von BitShares Software und Projekten.

Alle Beiträge wurden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und verfasst, Ungenauigkeiten und Fehler können aber nicht ausgeschlossen werden.

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Die Blockchain (DAO`s) als Arbeitgeber der Zukunft

Spricht man Heute von der Arbeitswelt 4.0 geht es vor allem um die Flexibilität und Vereinbarkeit von Arbeitszeit und -ort in Zeiten zunehmend atypischer Erwerbsverhältnisse. Die Rede ist von Industrie 4.0 und Dienstleistungen on demand, neue Formen der Arbeitserledigung die nun mit den gewohnten Regularien eines Sozialstaats in Einklang gebracht werden müssen.

Ja-aber was, wenn sich nun nicht nur die Arbeitsformen ändern, sondern auch die Art der Arbeitgeber selbst?

Was, wenn Organisationen in Zukunft keine eindeutige Struktur mehr aufweisen, es keine Zentrale und keine Außenstellen mehr gibt an denen Regulierungen durchgesetzt werden können?

Wenn es keinen Chef oder Führungsstab mehr gibt den man zur Rechenschaft ziehen kann?

Man stelle sich globale Konzerne vor die kein Land ihre Heimat nennen, keine Steuern zahlen und völlig dezentral organisiert werden. (zugegeben, die beiden ersten Faktoren treffen heute teilweise zu)

Organisationen die man nicht mehr Zerschlagen kann, weil die vitalen Grundfunktionen virtualisiert sind, sie autonom agieren und reale Akteure in wenigen Augenblicken ersetzt werden können.

Wird es sozialdemokratische Organisationen geben, in denen auch Kleinaktionäre und Otto Normalverbraucher effektiv mitgestalten können und Arbeitnehmer mehr wertvolles Kapital als nur ein Kostenstelle darstellen?

Oder werden die virtuellen Organisationen völlig unreguliert und profitgetrieben die post-industrielle Gesellschaft wie Diktatoren beherrschen?

Sich das vorzustellen dürfte ersteinmal schwer fallen und meine Formulierungen sind vielleicht etwas drastisch, doch ... 

Es hat bereits im Jahr 2007 begonnen, als (zunächst nur auf dem Papier) eine dezentral und autonom verwaltete Währung entworfen wurde.

Klar, die Rede ist vom Bitcoin der bis dato als Währung stark umstritten ist und dessen Zukunft niemand wirklich voraussagen kann. Was jedoch feststeht ist dass er so oder so überdauern wird, denn selbst wenn er nicht die digitale Weltwährung der Zukunft werden sollte, so wird es ihn trotzdem noch in Hunderten Jahren geben, wenn vielleicht auch nur in Technik-Museen und im Besitz von Sammlern. Auf jeden Fall wirkt die dem Bitcoin zugrunde liegende Blockchain-Technologie wegweisend.

Quelle: https://bitshares.org/media/2015_bitshares_infographic_en.pdf
Quelle: https://bitshares.org/media/2015_bitshares_infographic_en.pdf

Und eben diese autonome Blockchain-Technologie gepaart mit intelligenten, automatisierten Mechanismen ist die Basis zukünftiger Organisationen. Und damit der vielleicht grössten gesellschaftlichen Veränderung der wir (neben dem klimatischen Wandel) im 21 Jahrhundert noch gegenüberstehen werden. Drama, Baby, Drama!

Das es endlich faire Wahlen geben wird und nicht nur die Finanzwelt komplett auf den Kopf gestellt werden wird, wurde schon ausführlich an anderer Stelle veröffentlicht, aber noch nicht welche Auswirkungen die Blockchain-Technologie auf die Arbeitswelt haben könnte.

Heute werfe ich daher mal einen kleinen Blick auf die aktuelle Arbeitssituation einer Blockchain betriebenen, dezentralen und autonomen Organisation (DAO) namens BitShares (oft auch als DAC - Distributed Autonomous Company bezeichnet)

BitShares verfügt über ein bisher einmaliges, integriertes Organisationsmodell (DPOS), um sich selbst zu Regulieren, zu Versorgen und nach außen hin Anreize zur Teilnahme zu bieten und damit Wachstum zu generieren. Die Organisation wird aktuell weitgehend pseudonym betrieben, was typisch für weitgehend unregulierte Aktivitäten im Internet ist. Ähnlich wie beim Bitcoin ist auch BitShares durch seine Token eine Art digitale Währung, aber das Spektrum der Möglichkeiten in BitShares ist um Welten größer, so dass der Fokus auf eine simple Ersatzwährung dem System nicht ansatzweise gerecht würde.

Aber zurück zur Arbeitssituation in BitShares.

Leistungserbringer in BitShares werden gewählt und zwar von allen Anteilseignern (Token-Besitzern) der Organisation. Wer etwas beitragen möchte überzeugt einen sogenannten Committee-Member dass er für ihn eine Bewerbung (Worker Proposal) erstellt, in dem er seine Tätigkeit beschreibt und einen Projektzeitraum definiert, sowie den gewünschten Lohn in Form von BTS Token festlegt.

 

Wird die Bewerbung nun mehrheitlich von den Mitgliedern des Komitees akzeptiert und damit freigegeben, können auch alle Anteilseigner (vgl. Aktionäre) über die Bewerbung abstimmen. Wird die Bewerbung angenommen erhält der Leistungserbringer automatisch täglich den festgelegten Lohn, bis der Projektzeitraum abläuft oder die Tokenbesitzer sein Projekt vorzeitig beenden in dem sie ihn abwählen.

Ein Bewerber kann sich mehrfach und auch parallel bewerben und angestellt sein.

 

Vergütet werden die Leistungserbringer über einen sogenannten Reservefonds, der großzügig dimensioniert ist und zusätzlich fortlaufend durch einen Teil der Transaktionsgebühren gespeist wird, um so die Weiterentwicklung der Organisation zu sichern.

 

Die Auszahlung pro Tag ist dabei limitiert, so dass nicht unendlich viele Projekte parallel finanziert werden können und die Tokenbesitzer ein starkes Interesse haben gut abzuwägen welches Projekt es sich lohnt zu finanzieren. Zumal die Auszahlung aus dem Reservefonds kurz- und mittelfristig inflationär auf die Tokenanteile wirken kann, langfristig aber in Deflation übergeht.

Token-Besitzer können über Bewerbungen abstimmen
Token-Besitzer können über Bewerbungen abstimmen

Dass das System funktioniert zeigen an dieser Stelle ein paar aktuelle Projekte. 

Zum Einen ist da ein Deutscher Entwickler mit dem Pseudonym Xeroc, der für seine Dokumentations- und Entwicklungsarbeit umgerechnet etwa $3.000 pro Monat erhält. Dafür arbeitet er mindestens 20 Stunden die Woche, vom 01.01.2016 bis zum 29.2.2015.

Dann ist da noch SVK, ein Entwickler der seit Dezember 2015 umgerechnet etwa $2000 pro Monat dafür erhält, dass er in Teilzeit primär an der grafischen Benutzeroberfläche der DEX arbeitet.

Weitere Projekte werden auch von Cryptonomex (den Hauptentwicklern) übernommen und es kommen stetig neue Dienstleister wie z.b. der Designer cass hinzu.

Insgesamt werden aktuell etwa $5.000 von möglichen $30.000 pro Monat an Dienstleister automatisch ausgezahlt. Bei dem aktuellen Marktwert von $6.500.000.000 Bitcoin wären das sogar fast 30 Millionen USD pro Monat die BitShares zur Verfügung "hätte" um seine Angestellten zu bezahlen. Ein klarer Vorteil der BitShares Organisation meiner Meinung nach.

Wer gerne für BitShares arbeiten möchte oder einfach neugierig ist wendet sich am besten an die internationale Community. #paidbyprotocol

Die aktuelle Initiative Arbeiten 4.0 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zeigt das die Politik um den generellen Wandel weiß, greift hier meines Erachtens nach aber noch viel zu kurz und hat bisher keine Notiz davon genommen dass sich auch die Arbeitgeberseite drastisch wandeln wird.

Ich bin gespannt wann die Politik darauf aufmerksam wird und wie bzw. ob sie überhaupt das Arbeits- und Steuerrecht auf DAOs anwenden kann und wird.

rhetorische Frage des Tages: "Kann ein DAO festangestellte Mitarbeiter und einen Betriebsrat haben?"

Zu Beginn beschriebenes Szenario halte ich übrigens für unsere Zukunft nicht für unwahrscheinlich und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis dezentrale autonome Organisationen so groß werden, dass sehr viele Arbeitsplätze davon direkt damit verbunden sind.

Der Herausgeber (Tim Wolf), Autoren oder nahestehende Dritte können Positionen in den analysierten und an dieser Stelle vorgestellten Anlagen eingegangen sein. Die Informationen, die Ihnen hier zur Verfügung gestellt werden, stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsaufforderung von Finanzinstrumenten oder Rechnungseinheiten jeglicher Art dar, sondern dienen lediglich zur allgemeinen Information. Alle Angaben werden sorgfältig recherchiert und stammen aus seriösen und vertrauenswürdigen Quellen. Haftung für die Richtigkeit der Angaben kann allerdings nicht übernommen werden. Es wird darauf hingewiesen, daß Geschäfte mit sogenannten Kryptowährungen und anderen Anlagen und Finanzinstrumenten mit erheblichen Verlustrisiken verbunden sind, die zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen können. Es ist ratsam, sich vor Anlageentscheidungen bei Ihrem Finanzberater über diese Risiken zu informieren. Veröffentlichte Empfehlungen dienen nur zu Ihrer persönlichen Information und stellen keine Aufforderung zum Handel oder Kauf dar. Voraussagen über zukünftige Kursentwicklungen stellen lediglich Meinungen dar und sind daher keine Garantie, daß sich diese Ereignisse und möglichen Gewinne tatsächlich einstellen werden! Jegliche Haftung für Verluste, die aus der Befolgung der vorgestellten Signale entstehen, wird ausdrücklich ausgeschlossen. Positive Ergebnisse aus der Vergangenheit können niemals Verluste in der Zukunft ausschließen und sind daher unter keinen Umständen als Gewinnversprechen zu verstehen.

Sämtliche BitShares Projekte sind sowohl softwareseitig als auch markttechnisch als Experimente zu sehen, die sich in den kommenden Jahren erst noch bewähren müssen. Sie werden unabhängig durch Dritte entwickelt und die Betreiber und Autoren von BTSwolf.com sind nicht verantwortlich für die Inhalte und Funktionen von BitShares Software und Projekten.

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YouTuber werden Smart-(Token)

Du bist ein aufstrebender YouTuber und möchtest deinen Fans einen echten Mehrwert bieten und dabei noch deine Projekte finanzieren?

Erstelle deinen eigenen digitalen Token und belohne deine loyalsten Follower oder verkaufe ihn um deine nächsten Projekte zu finanzieren.

 

"Der Erwerb dieser Vermögensanlage/n ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Vermögens führen. In Aussicht gestellte Erträge sind nicht gewährleistet und können niedriger ausfallen.“

Was, wie digitaler Token, was soll dass sein? 

Es ist vergleichbar mit einer Baseballkarte die einen Wert hat oder einem Gutschein der für irgendetwas eingelöst werden kann, nur eben Digital und ausgestellt auf einer dezentralen Plattform die Weltweit verfügbar ist.

Ein Beispiel

Nehmen wir mal an ich wäre ein aufstrebender YouTuber mit Hunderten oder gar Tausenden treuen Followern. 
Ich liebe meinen Job und die Community lechzt nach immer neuem Content.

YouTube ist kostenlos für die Zuschauer aber ich kann von den Clicks kaum leben.

Selbst die Zuschauer die mich unterstützen könnten haben offenbar keinen echten Anreiz dazu denn Spenden erhalte ich keine oder nur unzureichend.

Vielleicht könnte mein eigener digitaler Token die Lösung für meine Follower und mich sein.

Ich erstelle also diesen Token, sagen wir mal zu 1.000.000 Teilen und nenne ihn YTSTAR.

Nun sitze ich also auf einer Million YTSTAR, aber wie bringe ich ihn unter meine Community?

Als Erstes überlege ich mir was ich meiner Community bieten kann und möchte.

  • Fantreffen gehen immer, aber es soll etwas besonderes bleiben. daher 10.000 YTSTARs
  • Backstagepässe gibt es für 5.000 YTSTARs
  • Videowünsche erfülle ich bereits für 7.500
  • Eine signierte Autogrammkarte gibt es für 750
  • etc.

Meine treuen Fans belohne ich mit ein paar YTSTARs wenn einer ihrer Comments mich wirklich berührt oder ich verlose sie bei besonderen Anlässen wie Weihnachten oder dem nächsten Abo-Special. Für jeden Merch-Artikel erhält der Käufer ebenfalls ein paar YTSTARs als Dankeschön.

 

Das Beste ist dass nun nicht nur meine Community etwas davon hat, sondern auch ich meine Projekte viel leichter finanzieren kann. Denn meine YTSTARs Token kann ich auch verkaufen und Jeder kann meinen Token in Echtzeit und rund um die Uhr auf der Token-Börse handeln und tauschen.

 

Leute werden meinen Token kaufen wenn Sie glauben ich werde in Zukunft noch erfolgreicher, denn mit höherem Bekanntheitsgrad werden auch die Fantreffen und Goodies beliebter und damit auch mein Token wertvoller.

Die Community ist zufrieden, ich kann mir endlich besseres Kamera Equipment leisten und mein Channel ist in jedermanns Munde. Eine klassische Win-win Situation.

Warum ein digitaler Token?

Natürlich könnte man genauso Token-Pappkarten drucken oder -Zettel verteilen, deren Nachteile liegen aber auf der Hand, oder?

Ist das ganze sicher?

Die Token werden kryptographisch generiert und können nicht kopiert und vervielfältigt werden.

Du hast die volle Kontrolle über deinen Token.

Interesse geweckt?

 

Guten Rutsch ins neue Jahr 2016!

Der Herausgeber (Tim Wolf), Autoren oder nahestehende Dritte können Positionen in den analysierten und an dieser Stelle vorgestellten Anlagen eingegangen sein. Die Informationen, die Ihnen hier zur Verfügung gestellt werden, stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsaufforderung von Finanzinstrumenten oder Rechnungseinheiten jeglicher Art dar, sondern dienen lediglich zur allgemeinen Information. Alle Angaben werden sorgfältig recherchiert und stammen aus seriösen und vertrauenswürdigen Quellen. Haftung für die Richtigkeit der Angaben kann allerdings nicht übernommen werden. Es wird darauf hingewiesen, daß Geschäfte mit sogenannten Kryptowährungen und anderen Anlagen und Finanzinstrumenten mit erheblichen Verlustrisiken verbunden sind, die zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen können. Es ist ratsam, sich vor Anlageentscheidungen bei Ihrem Finanzberater über diese Risiken zu informieren. Veröffentlichte Empfehlungen dienen nur zu Ihrer persönlichen Information und stellen keine Aufforderung zum Handel oder Kauf dar. Voraussagen über zukünftige Kursentwicklungen stellen lediglich Meinungen dar und sind daher keine Garantie, daß sich diese Ereignisse und möglichen Gewinne tatsächlich einstellen werden! Jegliche Haftung für Verluste, die aus der Befolgung der vorgestellten Signale entstehen, wird ausdrücklich ausgeschlossen. Positive Ergebnisse aus der Vergangenheit können niemals Verluste in der Zukunft ausschließen und sind daher unter keinen Umständen als Gewinnversprechen zu verstehen.

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BitShares 2.0 - Ersteindruck

Zwei Monate sind vergangen seit BitShares 2.0 am 13.10.2015 offiziell gestartet wurde. Seit dem sind bereits einige tausend neue Konten angelegt worden. 

Was das neue Protokoll in der Praxis zu leisten imstande ist haben bereits diverse Lasttests kurz vor dem Release gezeigt, bei denen bis zu 10.000 Transaktionen pro Sekunde erreicht wurden.

Unter Laborbedingungen wurden sogar 100.000 Transaktionen Pro Sekunde erreicht.

Aufrund des aktuellen P2P Codes ist das aktuelle Maximum 100 TPS im Produktionsnetz.

Mein persönlicher Eindruck ist, dass die Netzwerkstabilität und Performance überragend ist. 

Transaktionen werden gefühlt sofort übertragen und die Geschwindigkeit mit der man durch den Online Client browsen kann ist sehr gut. Besonders angenehm finde ich das man nun nicht mehr auf einen gut ausgebauten Computer angewiesen ist, sondern nahezu jedes Gerät (Computer, Tablet, SmartPhone) mit einem Browser (Chrome wird empfohlen) für BitShares verwenden kann.

Am beeindruckendsten finde ich allerdings das komplett überarbeitete Organisationsmodell.

BitShares Basic Diagram
BitShares Basic Diagram

BitShares ist nun vollständig über die Blockchain steuer- & parametrierbar.  

Alle Shareholder verfügen über die Möglichkeit Einfluss auf Entscheidungen zu nehmen, in dem sie selbst direkt für Projekte und Funktionäre Abstimmen oder ihr Stimmrecht an einen Vertreter (Proxy-Voter) übertragen.

siehe -> DPOS

Definitiv eine Stärke des DAO`s ist die integrierte Finanzierung von neuen Features und Projekten. Dazu wurde ein Reservefond geschaffen der täglich eine "limitierte" Menge an BTS Anteilen ausgibt um die sogenannten Witnesses und Worker zu finanzieren.

Dieser Reservefond ist bereits zu Beginn sehr großzügig (>1 Milliarde BTS Anteile) dimensioniert und stetig fließt ein Teil der Transaktionsgebühren zurück in den Fond.

Der Erwerb dieser Vermögensanlage/n ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Vermögens führen. In Aussicht gestellte Erträge sind nicht gewährleistet und können niedriger ausfallen.“

OpenLedger Trading Plattform
OpenLedger Trading Plattform

Kernelement von BitShares ist natürlich weiterhin die dezentrale Börse auf der BitAssets jeglicher Couleur gehandelt werden können.

Das Handelsinterface ist an bekannte Altcoin Plattformen wie Poloniex oder Ähnliche angelehnt. 

Dem geübten Trader wird allerdings auffallen das hier noch das ein oder andere besser und hübscher gemacht werden kann und sicherlich noch wird.

Hier abgebildet ist der Client von OpenLedger, einem Projekt das verschiedene Börsen auf einer Plattform vereint. Und prinzipiell kann nun jeder seine eigene Trading Plattform eröffnen und auf das globale BitShares Orderbuch zugreifen. Möge der Beste gewinnen.

Natürlich gibt es noch eine Vielzahl weiterer Features die von der Blockchain unterstützt werden und bereits für Kommandozeilen Nerds zugänglich sind, aber erst noch in die GUI eingebaut werden müssen damit auch der Otto Normalverbraucher davon etwas hat.

Aber was ist ein tolles Produkt ohne geeignetes Marketing?

Hier dürfte etwas bisher einmaliges passiert sein.
BitShares verfügt über ein Blockchain integriertes Empfehlungssystem (Referral System), mit dem es nun möglich ist durch neu geworbene Shareholder zu profitieren. Und damit hier kein Schneeballsystem entsteht wurde das System auf zwei Stufen begrenzt.

Das klingt alles sehr positiv und ich komme auch nicht umher meine Begeisterung zu verstecken, aber hier und da gibt es natürlich ,in einem gerade mal 2 Monate alten Produkt, noch Makel.
Erstens fehlt es natürlich noch an Liquidität in den diversen Märkten an der dezentralen Börse und dann sind da noch diverse Features die es nachzuliefern bzw. zu vervollständigen gilt.

 

Wenn die Community und Entwickler weiterhin so produktiv sind könnte hier etwas entstehen dass tatsächlich überdauert.

Der Herausgeber (Tim Wolf), Autoren oder nahestehende Dritte können Positionen in den analysierten und an dieser Stelle vorgestellten Anlagen eingegangen sein. Die Informationen, die Ihnen hier zur Verfügung gestellt werden, stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsaufforderung von Finanzinstrumenten oder Rechnungseinheiten jeglicher Art dar, sondern dienen lediglich zur allgemeinen Information. Alle Angaben werden sorgfältig recherchiert und stammen aus seriösen und vertrauenswürdigen Quellen. Haftung für die Richtigkeit der Angaben kann allerdings nicht übernommen werden. Es wird darauf hingewiesen, daß Geschäfte mit sogenannten Kryptowährungen und anderen Anlagen und Finanzinstrumenten mit erheblichen Verlustrisiken verbunden sind, die zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen können. Es ist ratsam, sich vor Anlageentscheidungen bei Ihrem Finanzberater über diese Risiken zu informieren. Veröffentlichte Empfehlungen dienen nur zu Ihrer persönlichen Information und stellen keine Aufforderung zum Handel oder Kauf dar. Voraussagen über zukünftige Kursentwicklungen stellen lediglich Meinungen dar und sind daher keine Garantie, daß sich diese Ereignisse und möglichen Gewinne tatsächlich einstellen werden! Jegliche Haftung für Verluste, die aus der Befolgung der vorgestellten Signale entstehen, wird ausdrücklich ausgeschlossen. Positive Ergebnisse aus der Vergangenheit können niemals Verluste in der Zukunft ausschließen und sind daher unter keinen Umständen als Gewinnversprechen zu verstehen.

Sämtliche BitShares Projekte sind sowohl softwareseitig als auch markttechnisch als Experimente zu sehen, die sich in den kommenden Jahren erst noch bewähren müssen. Sie werden unabhängig durch Dritte entwickelt und die Betreiber und Autoren von BTSwolf.com sind nicht verantwortlich für die Inhalte und Funktionen von BitShares Software und Projekten.

Alle Beiträge wurden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und verfasst, Ungenauigkeiten und Fehler können aber nicht ausgeschlossen werden.

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wertstabile Kryptowährungen

Das Bitcoin und Co. keine stabilen Wertspeicher sind, sondern eher spekulative Anlagen darstellen, dürfte hinreichend bekannt sein. Aber genau das fehlt noch, um den Weg in ein freies, besseres Finanzsystem ebnen zu können.

Stabile digitale Wertspeicher, die man innerhalb von Sekunden weltweit versenden und handeln kann, ohne zentrale Dienstleister oder Banken in Anspruch zu nehmen und Dritten vertrauen zu müssen.

Die Zahlungsmittel der Zukunft werden Derivate sein, die Basiswerte aus der ganzen Welt abbilden, ggf. kombinieren und dadurch Wertstabilität schaffen. Die Zukunft hat bereits begonnen, mit digitalen Assets die alle Vorteile klassischer Währungen mit der Blockchain Technologie verbinden.

Die bekanntesten Lösungsansätze, um den US Dollar abzubilden, habe ich mir für diesen Artikel etwas näher angeschaut. Sollten trotz meiner intensiven Recherche Korrekturen notwendig sein nehme ich Vorschläge natürlich gern entgegen.

 

Vorneweg, alle genannten Lösungen befinden sich nach wie vor in der Entwicklung und es gibt noch keine Langzeiterfahrungen zu deren Stabilität.

Der Erwerb dieser Vermögensanlage/n ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Vermögens führen. In Aussicht gestellte Erträge sind nicht gewährleistet und können niedriger ausfallen.“


Quelle: BitShares.org Press Kit
Quelle: BitShares.org Press Kit

Ich beginne mit bitUSD, da mir das Konzept schon recht gut bekannt ist und es sich daher anbietet die anderen Lösungsansätze daran zu messen.


bitUSD ist ein marktbezogenes BitAsset auf der BitShares Blockchain, kurz MPA. Zu Beginn existierte kein einziger bitUSD, denn um bitUSDs zu erzeugen bedient sich BitShares einer Art Leerverkauf (short selling).

 

Dazu erstellt ein Leerverkäufer ein Short-Angebot inkl. Preis, der Menge bitUSD und legt ein optionales Zinsangebot von 0-50 Prozent fest. Als Sicherheit muss der Leerverkäufer mindestens 200 Prozent des bitUSD Wertes in BTS (BitShares Anteile) hinterlegen; das sogenannte Collateral (Kreditsicherung).

Nimmt ein Käufer dieses Angebot an, fließen 100% der Kaufsumme zusätzlich in das bereits vorhandene Collateral, so dass jeder einzelne bitUSD zum Zeitpunkt der Erstellung durch 300 Prozent Collateral abgesichert ist. >Weitere Informationen!< zu MPA's, den variablen Zinsen und Gebühren habe ich bereits auf www.btswolf.com bereitgestellt und verlinke sie an dieser Stelle nur noch einmal.


Die Preiskopplung von bitUSD zu USD wird aktuell lediglich durch Preis-Feeds gestützt, die von den Delegierten zur Verfügung gestellt werden, um als Orientierung bei der Erstellung der Leerverkäufe und als verlässliche externe Preisquelle zu dienen und um das Starten bzw. Anhalten des Marktes bei zu hohen Schwankungen zu steuern. Bis auf die Preis-Feeds sind alle Mechanismen direkt im Softwarekern verankert, was die Möglichkeit zur Manipulation durch Dritte stark einschränkt.

 

Aus meiner Sicht kann das MPA Konzept, mit ausreichend Markttiefe, durchaus einen dauerhaften Spread von unter 5 Prozent bitUSD zu USD erreichen. Und es gibt bereits Pläne die Liquidität so zu erhöhen, dass der Spread nur noch etwa 1 Prozent beträgt.

 

Ein großer Vorteil gegenüber anderen Systemen ist die Möglichkeit bitUSD mit anderen BitAssets wie bitBTC, bitEUR, bitGOLD, bitSilver usw. direkt auf der BitShares Börse zu Handeln. Man ist somit völlig unabhängig von Dritten und kann ein breites Spektrum an bekannten Wertspeichern in seinem digitalen Portfolio halten und jederzeit frei darüber verfügen.

 

bitUSD gibt es seit August 2014 und damit ist es der Pionier unter den wertstabilen Kryptowährungen.

BitShares MPA-White-Paper
How do BitAssets like bitUSD work?


Quelle: ethereum.org
Quelle: ethereum.org

Quasi noch ungeboren ist eDollar, das auf der Ethereum Blockchain zu Hause ist und Elemente aus dem SchellingCoin Konzept von Vitalik Buterin und BitShares bitUSD verwendet.


Ähnlich wie bitUSD existiert zu Beginn kein einziger eUSD, denn diese werden erst vom Netzwerk erzeugt, in dem der Ersteller 300 Prozent des eUSD Wertes in Ether(Ethereum Anteile) hinterlegt und dafür eUSD als zinslosen, unbegrenzten Kredit erhält.


Das als Sicherheit(Collateral) hinterlegte Ether (ETH) wird dann für weitere Zugriffe gesperrt, kann aber jederzeit zum aktuellen Kurs wieder zurückgetauscht werden, in dem man den Kredit bedient und damit eUSD Anteile vernichtet.


Steigt der Wert von eUSD gegenüber ETH kann man auf diesem Weg also Profit machen.
Sinkt der Wert der hinterlegten Sicherheiten dagegen unter 150 Prozent können auch andere Händler den Kredit bedienen und sich so die als Collateral hinterlegten ETH abgreifen. So soll gewährleistet sein dass immer ein ökonomisches Interesse darin besteht den Wert in eDollar zu erhalten.


Die Preisfindung des eDollars soll durch mehrere Komponenten gestützt werden. Dazu gehören die sogenannten Orakel die Preis-Feeds anbieten und überwachen sollen ob die Wertkopplung im Toleranzbereich von 1 Prozent liegt.


Zusätzlich wird ein DAO namens Maker eingesetzt der als regulierende Instanz fungiert und über weitreichende Berechtigungen verfügt. Der Market „Maker“ kann z.B. selbstständig Änderungen an den eDollar Parametern ankündigen und durchführen, sowie eUSD Ersteller dazu zwingen unzureichend gedeckte Sicherheiten zu bedienen.


Dazu kommen noch Trading-Bots die Kauf-/Verkaufsbarrieren etablieren sollen und hauptsächlich durch den Verkauf eines benutzerdefinierten Assets finanziert werden. Das Asset heißt MKR und 50% davon gehen an eine noch undefinierte zentrale Instanz die dann diese Trading-Bots betreiben soll. Die andere MKR Hälfte geht an Dritte Betreiber von Bots und andere eDollar Unterstützer.

 

Eigentlich möchte eDollar ja simpler als bitUSD sein, aber den vielen externen Komponenten wie den bezahlten Bots, Orakeln und speziell der Macht des Market Maker sehe ich auch kritisch entgegen. 

Demoseite: http://makerdao.com/edollarfrontendtest.html
eDollar Konzept: http://makerdao.com/index.php?topic=4.0


Quelle: nubits.com
Quelle: nubits.com

NuBits ist ein benutzerdefiniertes Asset auf der NuShares Blockchain und NuShares sind auch die zugrunde liegende Recheneinheit. Das NuBits Konstrukt basiert auf einer Reihe von verschachtelten Interessen, die am Ende dafür sorgen sollen das 1 NuBit = 1 USD ist.

 

Es funktioniert so das NuShares Besitzer Treuhänder wählen, die unter anderem dann dafür sorgen sollen das die NuBits Wertstabil bleiben. Das tun die Treuhänder in dem sie Guthaben, das sie bereits verwalten als Kauf-/Verkaufsbarrieren an den Märkten etablieren, um Kursspitzen abzufangen. 

Die Treuhänder können so durch die Preisunterschiede Profit generieren den sie dann teilweise an ihre Investoren wieder ausgeben. Ein eher fragwürdiges Gebaren ist auch das die Treuhänder motiviert werden Peercoin Anteile (komplett andere Baustelle) zu kaufen, um andere Treuhänder oder Investoren damit zu vergüten.

NuBits Besitzer können ebenfalls Profit generieren, in dem sie einen variablen Zins erhalten, wenn sie NuBits für einen vorher definierten Zeitraum wegsperren (Parken). Das Parken hat damit direkten Einfluss auf die Verfügbarkeit von NuBits, was die Arbeit der Treuhänder erleichtern kann. 


Die Frage ist, was passiert wenn NuBits immer teurer werden sollten und Peercoins im Wert fallen, soweit das die Treuhänder kaum noch etwas daran verdienen und letztendlich keinen Grund mehr hätten den Kurs zu sichern? Oder was passiert wenn mehrere Treuhänder Bankrott gehen, weil z.B. eine Börse mit großen NuBits Kauf-/Verkaufsbarrieren unvermittelt schließt oder gehackt wird?

 

So wie es sich mir darstellt kann man die Treuhänder mit der Schweizer Zentralbank vergleichen, die nur dreieinhalb Jahre den Wechselkurs des Schweizer Franken zum Euro kontrollieren konnte, in dem massenhaft Devisen aufgekauft wurden.

Die Frage ist wie lange die NuBits Treuhänder ihrer Aufgabe nachkommen können oder wollen.

NuBits steht und fällt daher mit den Treuhändern und ihren künstlichen Kursbarrieren.

Nu-White-Paper


Quelle: ShapeShift.io
Quelle: ShapeShift.io

TetherUSD ist wie ein benutzerdefiniertes Asset das per Omni-Layer Huckepack auf der Bitcoin Blockchain mitfährt.

 

Die Firma Tether, Erzeuger von USD₮, verspricht für jeden einzelnen USD₮ den sie ausgeben 1 echten USD auf ihrem eigenen Konto als Sicherheit zu hinterlegen. So ist theoretisch immer genügend USD vorhanden um alle USD₮ zurückkaufen zu können.

 

USD₮ ist vergleichbar mit MtGoxUSD, LehmanBrothersUSD, BitStampUSD, CryptsyUSD, PayPalUSD und so weiter und so fort. Alles zentrale Finanzdienstleister wie Tether, die USD ihrer Kunden auf eigenen Konten verwahren und versprechen(oder versprachen), das der hauseigene xyUSD auf ihrer Plattform immer den Wert von echten USD haben wird. Mit anderen Worten der Wert von USD₮ steht und fällt mit der Firma Tether.

 

Es wird zwar damit geworben das Beste aus beiden Welten zu kombinieren, tatsächlich wird aber nur die Trägheit des Bitcoin mit den Risiken von Giralgeld gepaart, mit dem netten Nebeneffekt ein wertstabiles Asset zur Hand zu haben; bis Tether den Gox macht.

 

Ach und möchte man tatsächlich einmal auf die echten USD Reserven zugreifen und auf sein Bankkonto auszahlen lassen, wird man mit mindestens 20,- USD Gebühren quasi „bestraft“, gleiches gilt für Einzahlungen in USD.

Tether-White-Paper


Und zum Schluss noch etwas zu CoinoUSD gesagt, das auf der NXT Blockchain angesiedelt ist und worüber nur sehr spärliche Informationen zur Verfügung stehen, was wohl auch daran liegt das es nicht allzu viel dazu zu sagen gibt.

 

Es ist ein ganz normales benutzerdefiniertes Asset das von coinomat.com erstellt und verkauft wird. Insgesamt existieren 1.149.181 CoinoUSD und das wird auch immer so bleiben, denn es können weder neue erstellt, noch vorhandene CoinoUSDs vernichtet werden. Es gibt auch keine Preisfindungsmechanismen, wie bei den anderen Lösungen und keine Sicherheiten die die Wertstabilität von 1 USD = 1 CoinoUSD auf Dauer stützen könnten.
Lediglich auf coinomat.com erhält man die Zusage 1 CoinoUSD für 1 USD zu erhalten, aber selbst dort bekommt man für den Verkauf von 1 CoinoUSD nur 98 Cent (2 Prozent Wechselgebühren) wieder zurück. IMO nichts als heiße Luft die ganz schnell abkühlt wenn coinomat.com mal verschwindet, ähnlich wie Tether nur noch weniger Substanz.


Die Auswahl an stabilen Kryptowährungen ist offenbar noch recht überschaubar und viele Konzepte setzen meiner Meinung nach zu stark auf zentrale Mechanismen, um einen möglichst geringen Spread zu erreichen.

Da alle hier genannten Konzepte noch extrem jung sind, braucht es wohl noch einige Zeit, um die verschiedenen Algorithmen zu optimieren und die Spreu vom Weizen zu trennen. Und wer weiß, am Ende kommt vielleicht wirklich eine stabile Kryptowährung heraus, die auch ohne Krücken laufen kann.

Der Herausgeber (Tim Wolf), Autoren oder nahestehende Dritte können Positionen in den analysierten und an dieser Stelle vorgestellten Anlagen eingegangen sein. Die Informationen, die Ihnen hier zur Verfügung gestellt werden, stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsaufforderung von Finanzinstrumenten oder Rechnungseinheiten jeglicher Art dar, sondern dienen lediglich zur allgemeinen Information. Alle Angaben werden sorgfältig recherchiert und stammen aus seriösen und vertrauenswürdigen Quellen. Haftung für die Richtigkeit der Angaben kann allerdings nicht übernommen werden. Es wird darauf hingewiesen, daß Geschäfte mit sogenannten Kryptowährungen und anderen Anlagen und Finanzinstrumenten mit erheblichen Verlustrisiken verbunden sind, die zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen können. Es ist ratsam, sich vor Anlageentscheidungen bei Ihrem Finanzberater über diese Risiken zu informieren. Veröffentlichte Empfehlungen dienen nur zu Ihrer persönlichen Information und stellen keine Aufforderung zum Handel oder Kauf dar. Voraussagen über zukünftige Kursentwicklungen stellen lediglich Meinungen dar und sind daher keine Garantie, daß sich diese Ereignisse und möglichen Gewinne tatsächlich einstellen werden! Jegliche Haftung für Verluste, die aus der Befolgung der vorgestellten Signale entstehen, wird ausdrücklich ausgeschlossen. Positive Ergebnisse aus der Vergangenheit können niemals Verluste in der Zukunft ausschließen und sind daher unter keinen Umständen als Gewinnversprechen zu verstehen.

Sämtliche BitShares Projekte sind sowohl softwareseitig als auch markttechnisch als Experimente zu sehen, die sich in den kommenden Jahren erst noch bewähren müssen. Sie werden unabhängig durch Dritte entwickelt und die Betreiber und Autoren von BTSwolf.com sind nicht verantwortlich für die Inhalte und Funktionen von BitShares Software und Projekten.

Alle Beiträge wurden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und verfasst, Ungenauigkeiten und Fehler können aber nicht ausgeschlossen werden.

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Der Moonstone Client

Quelle: http://moonstone.io
Quelle: http://moonstone.io

Das Moonstone Light-Wallet soll die erste echte Alternative zum originalen BitShares Client werden, wenn nicht sogar die eierlegende Wollmilchsau unter allen Krypto-Clients.

Der aktuelle BitShares Client glänzt ja noch nicht in allen Belangen und man benötigt z.B. die komplette Blockchain um damit überhaupt arbeiten zu können.

Das soll Moonstone nun besser machen und besonders in Punkto Benutzerfreundlichkeit & Sicherheit überzeugen. Im Bezug auf die Benutzerfreundlichkeit wurden für Moonstone bis dato bereits über 150 Interviews mit Anwendern und diverse Probeläufe mit Prototypen (UI-Demo Video, Mockup-Demo) durchgeführt, um das bestmögliche Ergebnis zu erhalten.

Technisch handelt es sich bei Moonstone um ein Light-Wallet das ohne eine lokale Kopie der BitShares Blockchain auskommt und stattdessen per API auf einen zentralen Server zugreift. Um die Performance zusätzlich zu erhöhen werden öffentlich einsehbare Informationen der Blockchain in eine eigene Datenbank ausgelagert. Und sicherheitsrelevante Informationen sollen auf den Servern wenn dann nur in verschlüsselter Form vorliegen, auf die nur der Benutzer Zugriff hat.

Quelle: https://moonstone.io
Quelle: https://moonstone.io

Moonstone soll bereits in Version 1 alle Funktionen des originalen BitShares Clients beinhalten und in Version 1.5 soll ein Bitcoin-Modul integriert werden. Darüber hinaus ist für Version 2 geplant die Anbindung weiterer Blockchains und Drittanbieter-Plugins zu vereinfachen. Und durch die Integration von Krypto-Wechselbörsen wie z.B. https://metaexchange.info soll nach und nach auch der nahtlose Umtausch von Kryptowährungen und Token zwischen unterschiedlichen Blockchains möglich werden.

 

Für Version 3 planen die Entwickler zusätzlich ein Identifikationssystem zu implementieren, das dann auch von externen Handelsplätzen genutzt werden kann um Verifizierungsprozesse für die Nutzer zu vereinfachen und einen rechtlich einwandfreien Aktien & Wertpapierhandel zu ermöglichen.


Seit August 2014 arbeitet Bitsapphire an Moonstone und der Release für Version 1 ist bereits für Mai 2015 geplant und Version 2 soll gegen Ende Q3/2015 veröffentlicht werden. 

Moonstone soll als Desktop Client und WebApp veröffentlicht werden.

Interview zu Moonstone mit Taulant R. von BitSapphire

Quelle: https://youtu.be/-sDU-ooXq-E?t=1s (Englisch)

Die Crowdfunding Kampagne

Der Erwerb dieser Vermögensanlage/n ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Vermögens führen. In Aussicht gestellte Erträge sind nicht gewährleistet und können niedriger ausfallen.“

Quelle: https://youtu.be/xpoqezHMMgo (Englisch)

Um Moonstone auch für andere Unternehmen für kommerzielle Zwecke nutzbar zu machen, möchte Bitsapphire die Software unter der MIT Lizenz veröffentlichen. Das bedeutet sowohl der Client- als auch die Serverprogramme wären quell-offen und für die kommerzielle Nutzung frei verfügbar.

 

Um dieses Ziel zu erreichen möchte Bitsapphire 130.000 USD über eine Crowdfunding Kampagne sammeln. Bitsapphire gibt im Gegenzug jedem der etwas dazu gibt 1,15 MOONFUND Token für jede Bitcoin- oder BTS-Überweisung in Höhe von 1 BTS. Also 1BTS = 1,15 MOONFUND.

Sobald der Moonstone Client veröffentlicht wurde verspricht Bitsapphire jeden MOONFUND Token 1:1 für BTS zurückzukaufen, was 15% Profit entspricht. Der Rückkauf soll durch fünf Delegierte innerhalb von 5-30 Monaten finanziert werden die zwar im Client bereits voreingestellt sein werden, aber auch abgewählt werden können.
Die Voraussetzung für den Rückkauf ist also das der Client veröffentlicht wird und anschließend die Delegierten gewählt werden.

 

Sollten die 130.000 USD nicht zusammenkommen wird der Client unter der GPL3 Lizenz veröffentlicht und das Backend bleibt Eigentum von Bitsapphire.

 

https://moonstone.io

Wer steckt hinter dem Moonstone Projekt?

Quelle: https://twitter.com/bitsapphire
Quelle: https://twitter.com/bitsapphire

Die Firma BitSapphire inc., ansässig in Prishtina (Kosovo) entwickelt den Moonstone Client.

Dazu gehören 4 Designer und 13 Entwickler die speziell Startups in Sachen Blockchain-Technologie beraten und technische Lösungen bieten.


Zu den Referenzen von BitSapphire gehören unter anderem:

https://coinality.com (Multisig-Treuhand Börse für Freiberufler)

http://peertracks.com (interne Alpha Version 0.5 und Architektur der BitSharesMusic Blockchain)

https://bitsharestalk.org (BitShares Forum)

Der Herausgeber (Tim Wolf), Autoren oder nahestehende Dritte können Positionen in den analysierten und an dieser Stelle vorgestellten Anlagen eingegangen sein. Die Informationen, die Ihnen hier zur Verfügung gestellt werden, stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsaufforderung von Finanzinstrumenten oder Rechnungseinheiten jeglicher Art dar, sondern dienen lediglich zur allgemeinen Information. Alle Angaben werden sorgfältig recherchiert und stammen aus seriösen und vertrauenswürdigen Quellen. Haftung für die Richtigkeit der Angaben kann allerdings nicht übernommen werden. Es wird darauf hingewiesen, daß Geschäfte mit sogenannten Kryptowährungen und anderen Anlagen und Finanzinstrumenten mit erheblichen Verlustrisiken verbunden sind, bei denen ein Totalverlust nicht ausgeschlossen werden kann. Es ist ratsam, sich vor Anlageentscheidungen bei Ihrem Finanzberater über diese Risiken zu informieren. Veröffentlichte Empfehlungen dienen nur zu Ihrer persönlichen Information und stellen keine Aufforderung zum Handel oder Kauf dar. Voraussagen über zukünftige Kursentwicklungen stellen lediglich Meinungen dar und sind daher keine Garantie, daß sich diese Ereignisse und möglichen Gewinne tatsächlich einstellen werden! Jegliche Haftung für Verluste, die aus der Befolgung der vorgestellten Signale entstehen, wird ausdrücklich ausgeschlossen. Positive Ergebnisse aus der Vergangenheit können niemals Verluste in der Zukunft ausschließen und sind daher unter keinen Umständen als Gewinnversprechen zu verstehen.

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Ein besseres Finanzsystem, das nicht auf die Vertrauenswürdigkeit zentraler Institutionen angewiesen ist

Am Stammbaum der vielen Blockchain-Projekte könnte man BitShares als Enkel des Bitcoin einordnen. Denn BitShares ist eine komplette Neuentwicklung, die vom großen Vorfahren lediglich die Grundidee einer öffentlichen und unveränderlichen Datenbank übernommen und um innovative Elemente erweitert hat.

Also, was ist BitShares und was soll daran so innovativ sein?

Der Erwerb dieser Vermögensanlage/n ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Vermögens führen. In Aussicht gestellte Erträge sind nicht gewährleistet und können niedriger ausfallen.“

Nun, dezentral und Börse sind die Schlüsselworte. Denn aktuell vergeht kaum ein Monat ohne Schlagzeile, in der es heißt, Bitcoin-Börse X wurde gehackt oder die Kunden von Börse Y sind einem Betrug zum Opfer gefallen. Und auch wenn die Sicherheitsvorkehrungen ausgefeilter werden, so sind und bleiben zentrale Handelsplätze und Dienstleister immer ein Schwachpunkt.

Hier kommt BitShares ins Spiel, denn im Kern ist BitShares eine “dezentrale” Börse und Bank mit ihren BitAssets, genauer gesagt MPAs (Market-Pegged-Assets) und UIAs (User-Issued-Assets). Um sich als dezentraler Finanzmarktplatz gut zu eignen, wurde ein erweitertes Proof-of-Stake Protokoll entwickelt (DPOS), welches optimal für das “blockchain based order matching” der Börse geeignet ist und allgemein ein hohes Maß an Sicherheit und Dezentralisierung für die aufgewandten Kosten bietet.

Weiterlesen auf Bitcoinblog.de 

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Fünf Chancen auf Profit mit BitShares

Im Folgenden möchte ich 5 Chancen aufzeigen wie mit BitShares Profit gemacht werden kann.

Aber Vorsicht, wo Profit lockt, lauert oft auch der Verlust.

Handel digitaler Derivate (MPAs)

Beim Handel mit MPA BitAssets ist es möglich Profit zu erwirtschaften, in dem man die klassischen Preisschwankungen zwischen den verschiedenen Derivaten zu seinen Gunsten ausnutzt. Des Weiteren kann man auch den sogenannten Spread für sich nutzen, den Unterschied zwischen Derivat(BitAsset) und Asset.

 

Ist bitGOLD auf der BitShares Börse z.B. 1 Prozent günstiger als eine Feinunze 999er Gold an den zentralen Handelsplätzen, kann dieser Unterschied verwendet werden um günstig bitGOLD zu kaufen und es zu verkaufen wenn sich der Preis wieder angeglichen hat.

 

 

Eine weitere Möglichkeit bietet das sogenannte Shorten bei dem man auf einen steigenden BTS Kurs setzt und BitAssets an das Netzwerk ausleiht. Shorts laufen mindestens 30 Tage und sind zu Beginn durch eine 300 prozentige Einlagensicherung gedeckt. Die Wertdifferenz wir beim Shortende ausgezahlt und kann entsprechend einen gewinn oder Verlust darstellen. Um seinen Short attraktiver für potentielle Käufer zu machen kann man für BitAsset-Käufer/Sparer eine Zinsrate von bis zu 50 Prozent pro Jahr festlegen.

Variabler Guthabenzins/Ertrag (MPAs)

Für Sparer und zurückhaltende Anleger, die lieber von einem Zins profitieren, eignet sich die längerfristige Anlage in BitAssets. BitAssets bieten einen variable Ertrag, der für alle Market-Pegged-Assets gilt. Diese Art von Ertrag dürfte Weltweit einmalig sein, oder wo erhält man für das simple halten von Derivaten einen Zins, ohne Depot oder Kontogebühren zahlen zu müssen?

 

Der variable Ertrag hängt von den folgenden Faktoren ab.

  • Zinsrate aktiver Shorts (max. 50%)
  • Gebühren durch Transaktionen
  • Gebühren durch das Erstellen/Abbrechen von Orders

 

Der Ertrag wird nach folgender Formel berechnet:

Kontostand / Verfügbare BitAsset Menge * bezahlte Gebühren Gesamt * Aufbewahrungszeitraum pro Jahr in Prozent.

 

Nach 12 Monaten erhält man den maximal möglichen Ertrag.

Der Ertrag wird anteilig ausgezahlt sobald man eine Überweisung mit dem entsprechenden BitAsset tätigt.


Für 500.000 BTS kann auch ein eigenes MPA erstellt werden, daraus entsteht aber kein direkter Profit.

Quelle: bitsharesblocks.com (Abbildung: Ausschnitt der variablen BitAsset Erträge vom 22.03.2015)

Spekulation auf den Wert der BitShares Anteilswerte

BitShares (BTS) ist genauso wie der Bitcoin (BTC) ein sehr volatiles Investment und daher als Ersatzwährung nicht geeignet, aber auch nicht als solches gedacht. Dafür kann man die starken Schwankungen auch zu seinem Vorteil nutzen und möglicherweise Profit machen.

 

BTS sind die Basis für alle Transaktionen auf der BitShares Blockchain. Sie werden verwendet um die Delegierten zu entlohnen und um BitAssets (MPAs) zu erzeugen. Es besteht also ein kontinuierlicher Bedarf der je nach Marktlage schwanken kann. Steigt zum Beispiel der Bedarf an bitGOLD weil der Preis für BTS fällt und die Anleger in ein weniger volatiles Anlagegut flüchten, steigt relativ gesehen auch der Bedarf an BTS. Denn um neues bitGOLD erzeugen zu können muss initial 300 Prozent des entsprechenden Wertes in BTS hinterlegt werden.

 

Darüber hinaus ist der gesamte Kryptowährungsmarkt bereits stark von Spekulanten getrieben und BTS wird "noch" primär gegen BTC gehandelt.

Emittieren eigener Finanzinstrumente (UIAs)

Jeder kann User-Issued-Assets erstellen und handeln.

  • Handel mit UIAs
  • Fremdfinanzierung & Crowdfunding
  • Ausstellen von Firmenanteilen
  • Schuldverschreibungen
  • Prognosemärkte
  • jegliche Form von Token

Das Erstellen von UIAs kostet 500.000 BTS für bis zu 5 Zeichen und 5.000 BTS ab 6 Zeichen.

Beispiel:

DAX = 500.000 BTS

TecDAX = 5.000 BTS

 

Transaktionsgebühren können nicht mit UIAs beglichen werden sondern nur in BTS und MPA!

Einkommen als Delegierter

Als Delegierter erhält man Einkommen zwischen 0-100, Prozent das man zu Beginn selbst festlegt.

100 Prozent stellen aktuell 50BTS pro Block (den man verarbeitet) dar.

Dieser Betrag wird alle 4 Jahre oder 12.614.400 Blöcke halbiert.

 

Um ein Einkommen erhalten zu können muss man die Anteilseigner für sich gewinnen und abstimmen lassen. So kann man in den Kreis der 101 aktiven Delegierten aufgenommen werden. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit sein Projekt von einem bereits gewählten Delegierten mitfinanzieren zu lassen.


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BitAssets,Das Beste aus beiden Welten

Wer Bitcoins sein Eigen nennt kennt das Problem, wem oder was vertraue ich meinen virtuellen Schatz an?

Das diese Frage durchaus berechtigt ist zeigt die beeindruckende aber unvollständige Liste der gehackten Börsen und bekannt gewordenen Diebstähle.

An dieser Stelle sei daran erinnert das man seinen Computer generell sehr gut schützen sollte, besonders wenn Kryptowährungen wie Bitcoin oder Online Banking darauf genutzt werden.

Fragt man nun erfahrene Bitcoin Anwender nach einem sicheren Aufbewahrungsort für Bitcoins hört man oft das man keine großen Summen auf Wechselbörsen lagern sollte. Denn Wechselbörsen wie MtGOX, BitStamp oder Bter und viele Weitere wurden in der Vergangenheit bereits gehackt, sind teilweise sogar bankrott gegangen und werden auch in Zukunft eine Schwachstelle darstellen.

Stattdessen wird meist auf ein sogenanntes Cold-Storage verwiesen. Das kann ein USB-Stick, Paper-Wallet oder auch der Trezor sein.

Das Paper-Wallet ist eine gute Lösung wenn man sein Vermögen längerfristig nicht anrühren möchte und man einen sicheren Platz für die Verwahrung hat. Für den regelmäßigen oder täglichen Gebrauch dagegen eignet sich ein Paper-Wallet nicht.

Auch der USB-Stick und Trezor erfreuen sich einiger Beliebtheit aber ich persönlich würde darauf keine größeren Summen mit mir rumtragen wollen, Stichworte Defekt & Verlust. Und für kleinere Summen ist mir der Anschaffungspreis zumindest beim Trezor noch zu hoch.

Aber wer seine Bitcoins nun nicht nur sicher lagern möchte sondern aktiv damit handelt betreibt hat gar keine andere Möglichkeit als das auf einer der zentralen und damit unsicheren Wechselbörsen zu tun, richtig?

Das mag bis vor kurzem richtig gewesen sein, aber seit BitShares gibt es für mich eine praktische Alternative, die BitAssets.

BitAssets, genauer gesagt MPA's, sind digitale Derivate die auf einer dezentralen Handelsplattform, der BitShares Blockchain gehandelt werden und alle Vorteile einer Kryptowährung wie dem Bitcoin, mit der Stabilität realer Assets wie z.B. Gold vereinen.

Das Beste aus beiden Welten quasi.

Folgende Vorteile sehe ich in BitShares MPA's gegenüber dem traditionellen Derivate-Markt.

  • Kein Handelsschluss, Geöffnet 24/7
  • Mindestens 200% Kreditsicherung in BTS
  • Transaktionsgeschwindigkeit von wenigen Sekunden
  • sehr niedrige Gebühren
  • variable Guthabenverzinsung
  • Systemsicherheit durch 101 weltweit verteilte Knotenpunkte
  • kein zentraler Betreiber sondern eine dezentrale Gemeinschaft
  • kein unbefugter Zugriff Dritter
  • keine Prüfung der Personalien, Liquidität oä.
  • Software ist Open-Source

Und möchte ich doch einmal längerfristig mein Guthaben parken kann ich natürlich immer noch ein Cold-Storage verwenden. 

Quelle: https://youtu.be/yC1cDPLjAyY

Weiterführende Informationen zu BitAssets und MPA's auf Englisch sind hier zu finden.
http://docs.bitshares.org

http://bitshares.org/how-it-works

Der Herausgeber (Tim Wolf), Autoren oder nahestehende Dritte können Positionen in den analysierten und an dieser Stelle vorgestellten Anlagen eingegangen sein. Die Informationen, die Ihnen hier zur Verfügung gestellt werden, stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsaufforderung von Finanzinstrumenten oder Rechnungseinheiten jeglicher Art dar, sondern dienen lediglich zur allgemeinen Information. Alle Angaben werden sorgfältig recherchiert und stammen aus seriösen und vertrauenswürdigen Quellen. Haftung für die Richtigkeit der Angaben kann allerdings nicht übernommen werden. Es wird darauf hingewiesen, daß Geschäfte mit sogenannten Kryptowährungen und anderen Anlagen und Finanzinstrumenten mit erheblichen Verlustrisiken verbunden sind, bei denen ein Totalverlust nicht ausgeschlossen werden kann. Es ist ratsam, sich vor Anlageentscheidungen bei Ihrem Finanzberater über diese Risiken zu informieren. Veröffentlichte Empfehlungen dienen nur zu Ihrer persönlichen Information und stellen keine Aufforderung zum Handel oder Kauf dar. Voraussagen über zukünftige Kursentwicklungen stellen lediglich Meinungen dar und sind daher keine Garantie, daß sich diese Ereignisse und möglichen Gewinne tatsächlich einstellen werden! Jegliche Haftung für Verluste, die aus der Befolgung der vorgestellten Signale entstehen, wird ausdrücklich ausgeschlossen. Positive Ergebnisse aus der Vergangenheit können niemals Verluste in der Zukunft ausschließen und sind daher unter keinen Umständen als Gewinnversprechen zu verstehen.

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Willkommen auf der Blockchain

Die Blockchain ist vereinfacht ausgedrückt eine dezentrale Datenbank die aus unzähligen Datenblöcken besteht. In diesen Datenblöcken kann alles gespeichert werden das den Charakter einer Transaktion hat. Die Blockchain hat daher viele Synonyme die je nach Anwendungsgebiet Verwendung finden, in diesem Beitrag ziehe ich unter anderem den Vergleich mit einem Geschäftsbuch.

Einen guten und kurzen Überblick was möglich ist erhält man auch im folgenden Video von Max Wright (Englisch).

Der Erwerb dieser Vermögensanlage/n ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Vermögens führen. In Aussicht gestellte Erträge sind nicht gewährleistet und können niedriger ausfallen.“

Wenn wir z.B. in eine Boutique gehen und dort ein Kleidungsstück erwerben werden je nach Zahlungsmittel viele verschiedene Geschäftsbücher (Datenbanken) aktiv und speichern diese Transaktion ab. Zahlen wir in Bar werden z.B. Ort, Zeit und Höhe der Transaktion auf einer Rechnung gespeichert.

Was anschließend mit dem Zahlungsmittel passiert bleibt ungewiss, es wird vermutlich auf ein Bankkonto eingezahlt oder an einen anderen Kunden als Wechselgeld wieder ausgegeben. 

Die Transaktion selbst findet wahrscheinlich ihren Weg in das Geschäftsbuch der Boutique.

 

Bestellen wir dagegen im Online Shop der Boutique kommt zu den Daten die bei der Barzahlung erhoben wurden noch unser Name und die Anschrift mit auf die Rechnung und die Transaktion wird in der Regel direkt in das Geschäftsbuch der Boutique geschrieben.

 

Erwerben wir dagegen eine Immobilie mit einem netten Garten, kommt zu den oben genannten Geschäftsbüchern noch der Grundbucheintrag in ein amtlichen Verzeichnis hinzu.

Gleiches gilt für den Erwerb einer Internetdomain deren Registrierung z.B. bei der ICANN oder DENIC erfasst wird.

 

Bei der Abwicklung über einen Zahlungsanbieter wie z.B- PayPal oder Visa kommen sogar schnell 2-3 weitere Geschäftsbücher hinzu und alle verdienen an der Transaktion mit.

Randnotiz: In Deutschland scheuen sich noch immer viele Geschäfte Kreditkartenzahlungen zu akzeptieren da die Gebühren pro Transaktion schnell nennenswerte Summe darstellen.

Üblich sind bei fast allen Zahlungsabwicklern 1,5 Prozent oder mehr pro Transaktion.
Selbst für ein Kleines Unternehmen mit einer viertel Million Euro Umsatz ist das das Monatsgehalt eines mittleren Angestellten.


Man kann beliebig Anwendungsszenarien entwickeln und Begriffe in den Raum werfen...

Einkäufe, Wahlen, Kredite, Versicherungen, Verträge, Finanzinstrumente, Grundbucheinträge, Bürgerverzeichnisse und so weiter und so fort.

All diese Dienstleistungen und Transaktionen finden Ihren Weg in ein Geschäftsbuch der ein oder anderen Art und sind somit grundsätzlich kompatibel zur Blockchain Technologie.


Die Vorteile der Blockchain gegenüber traditionellen Geschäftsbüchern sind die extrem schnellen und kosteneffizienten Transaktionen die durch das Vermeiden unnötiger Mittelsmänner erreicht werden, gepaart mit einer autonomen Intelligenz die zweifelsfrei und zu jederzeit bestimmt wem, wann, was gehört. Dazu zähl in Zukunft auch die Möglichkeit automatisierte, intelligente Verträge zu kreieren die nach einer vordefinierten Logik geschlossen oder gekündigt werden können.

 

Das die Blockchain Technologie vor ihrem Siegeszug steht, ist meiner Meinung nach schon besiegelt.

Dafür sprechen auch die starken Engagements von Samsung, IBM und der Wallstreet sowie die zunehmende weltweite Regulierung in dem Bereich. Und neben dem Finanzsektor wird vor allem das "Internet der Dinge" stark von der Blockchain Technologie profitieren.

Die Frage ist also nicht ob, sondern wann und welche Projekte sich durchsetzen werden.

Der Herausgeber (Tim Wolf), Autoren oder nahestehende Dritte können Positionen in den analysierten und an dieser Stelle vorgestellten Anlagen eingegangen sein. Die Informationen, die Ihnen hier zur Verfügung gestellt werden, stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsaufforderung von Finanzinstrumenten oder Rechnungseinheiten jeglicher Art dar, sondern dienen lediglich zur allgemeinen Information. Alle Angaben werden sorgfältig recherchiert und stammen aus seriösen und vertrauenswürdigen Quellen. Haftung für die Richtigkeit der Angaben kann allerdings nicht übernommen werden. Es wird darauf hingewiesen, daß Geschäfte mit sogenannten Kryptowährungen und anderen Anlagen und Finanzinstrumenten mit erheblichen Verlustrisiken verbunden sind, bei denen ein Totalverlust nicht ausgeschlossen werden kann. Es ist ratsam, sich vor Anlageentscheidungen bei Ihrem Finanzberater über diese Risiken zu informieren. Veröffentlichte Empfehlungen dienen nur zu Ihrer persönlichen Information und stellen keine Aufforderung zum Handel oder Kauf dar. Voraussagen über zukünftige Kursentwicklungen stellen lediglich Meinungen dar und sind daher keine Garantie, daß sich diese Ereignisse und möglichen Gewinne tatsächlich einstellen werden! Jegliche Haftung für Verluste, die aus der Befolgung der vorgestellten Signale entstehen, wird ausdrücklich ausgeschlossen. Positive Ergebnisse aus der Vergangenheit können niemals Verluste in der Zukunft ausschließen und sind daher unter keinen Umständen als Gewinnversprechen zu verstehen.

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Vertrauen ist gut, DPOS ist besser

 

Wir alle müssen vertrauen; vertrauen in unsere Hausbank und den Euro, in faire Wahlen, in Verträge und Geschäftspartner.


"Wer damit anfängt, dass er allen traut, wird damit enden, dass er jeden für einen Schurken hält." Christian Friedrich Hebbel (1813 - 1863)


Der Erwerb dieser Vermögensanlage/n ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Vermögens führen. In Aussicht gestellte Erträge sind nicht gewährleistet und können niedriger ausfallen.“

Also wer vertraut wird auch ab und zu enttäuscht werden.

Am 12. Juni 2014 erreichte der Bitcoin Mining-Verbund GHash.io für mehrere Stunden mehr als 51% der gesamten Bitcoin Rechenleistung.* Dass das Vertrauen in den Bitcoin damals nicht komplett verschwand lag an der Tatsache das GHash kein Interesse daran hatte die damit einhergehende Macht für sich zu missbrauchen.


Aber das diese 51% an Rechenleistung überhaupt in einer einzigen Organisation gebündelt werden konnte hat die reale Gefahr einer feindlichen Übernahme deutlich aufgezeigt. Was soll daran so schlimm sein fragt man sich jetzt vielleicht.

Nun wer 51% der Bitcoin Rechenleistung kontrolliert kann auch alle Transaktionen beeinflussen, indem er entscheidet welche Transaktionen zulässig sind und welche nicht.

 

Um diesen sogenannten 51% Angriff möglichst schwer zu gestalten und andere Makel am Bitcoin Protokoll auszubessern wurden bereits vor dem 12. Juni 2014 neue und effektivere Protokolle erarbeitet und an alternativen Blockchain Projekten getestet.

Im Grunde geht es darum wie die Transaktionen beaufsichtigt werden und wer gegebenenfalls einschreiten kann und damit meine ich nicht die BaFin. Ein solches Transaktionsprotokoll sollte möglichst schnell, günstig, dezentral und im Interesse aller Anteilseigner arbeiten.

 

Auf die bekanntesten Transaktionsprotokolle und deren Lösungsansätze möchte ich an dieser Stelle etwas näher eingehen. 

POW - Proof-of-Work

Weitverbreitet ist immer noch POW (Proof-of-Work), das Original-Protokoll welches z.B. beim Bitcoin Verwendung findet. Bei POW sind die sogenannten Miner für das verifizieren der Transaktionen zuständig. Dafür benötigen sie sehr viel Rechenleistung, denn nur die leistungsfähigsten Miner schaffen es die begehrten Transaktionsblöcke zu errechnen. Im Gegenzug kassieren die Miner Transaktionsgebühren und erhalten neu erschaffene Bitcoins.

Wer 51 Prozent der Rechenleistung in einem reinen POW basierten Netzwerk kontrolliert kann einen "51% Angriff" durchführen.

POS - Proof-of-Stake

POS ist eine der ersten Weiterentwicklungen im Bereich der Blockchain basierten Transaktionsverifizierung und wird z.b. bei Peercoin genutzt wird. Bei POS übernehmen einzelne Knotenpunkte die Verifizierung der Transaktionen. Dafür erhalten die Knotenpunkte die Transaktionsgebühren basierend auf der Höhe ihrer Anteile.

Es sind sowohl 51% der Rechenleistung als auch 51% der Anteile notwendig um die Kontrolle über ein POS gestütztes Netzwerk zu übernehmen.

DPOS - Delegated Proof-of-Stake

DPOS wie in bitShares eingesetzt überträgt die Kontrolle an einhunderteins sogenannte Delegierte (Knotenpunkte), um die Transaktionen verifizieren. Die Delegierten werden in einem stetig fortlaufenden Wählverfahren (während jeder Transaktion) ernannt oder abgewählt. Wählen kann jeder Besitzer von BTS und sein Stimmgewicht hängt von der Höhe des jeweiligen Transaktionsvolumens ab.

 

Die Wahrscheinlichkeit eines "51% Angriffs" ist bei DPOS nicht unbedingt geringer als z.B. bei POS. Aber mit der Möglichkeit einzelne Delegierte auch direkt wieder abzuwählen schafft man zusätzliches Vertrauen und gleichzeitig einen wirtschaftlichen Wettbewerb unter den Delegierten. So kommt es zu einer natürlichen Auslese, denn nur die produktivsten und zuverlässigsten Delegierten werden von den Anteilseignern in den Kreis der 101 aktiven Delegierten gewählt. Die aktiven Delegierten erhalten für ihre Dienste ein Entlohnung von 0-100 Prozent (pro Transaktionsblock) die sie zu Beginn frei wählen können.

Neben der verbesserten Sicherheit bietet DPOS, verglichen mit anderen Protokollen, eine sehr hohe Übertragungsgeschwindigkeit und vereinfachte Überweisungen dank TITAN.

Zusammengefasst sind alle aktuellen Blockchain-Protokolle für 51% Angriffe anfällig. Dass liegt aber in der Natur der Sache, denn schließlich sind feindliche Übernahmen durch Investoren auch in zentral gesteuerten Unternehmen nicht undenkbar.

Aber sowohl bei POW und POS als auch in DPOS haben die Miner, Knotenpunkte und Delegierten eigentlich kein natürliches Interesse daran dem Netzwerk zu Schaden, denn der Vertrauensverlust ausgelöst durch einen Angriff schadet in der Regel auch dem Angreifer selbst.

Der Herausgeber (Tim Wolf), Autoren oder nahestehende Dritte können Positionen in den analysierten und an dieser Stelle vorgestellten Anlagen eingegangen sein. Die Informationen, die Ihnen hier zur Verfügung gestellt werden, stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsaufforderung von Finanzinstrumenten oder Rechnungseinheiten jeglicher Art dar, sondern dienen lediglich zur allgemeinen Information. Alle Angaben werden sorgfältig recherchiert und stammen aus seriösen und vertrauenswürdigen Quellen. Haftung für die Richtigkeit der Angaben kann allerdings nicht übernommen werden. Es wird darauf hingewiesen, daß Geschäfte mit sogenannten Kryptowährungen und anderen Anlagen und Finanzinstrumenten mit erheblichen Verlustrisiken verbunden sind, bei denen ein Totalverlust nicht ausgeschlossen werden kann. Es ist ratsam, sich vor Anlageentscheidungen bei Ihrem Finanzberater über diese Risiken zu informieren. Veröffentlichte Empfehlungen dienen nur zu Ihrer persönlichen Information und stellen keine Aufforderung zum Handel oder Kauf dar. Voraussagen über zukünftige Kursentwicklungen stellen lediglich Meinungen dar und sind daher keine Garantie, daß sich diese Ereignisse und möglichen Gewinne tatsächlich einstellen werden! Jegliche Haftung für Verluste, die aus der Befolgung der vorgestellten Signale entstehen, wird ausdrücklich ausgeschlossen. Positive Ergebnisse aus der Vergangenheit können niemals Verluste in der Zukunft ausschließen und sind daher unter keinen Umständen als Gewinnversprechen zu verstehen.

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